Virtual Roundtable: "Risikomanagement – Werttreiber oder regulatorische Bremse?"Auch sechs Jahre nach der Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) erfüllt nach einer aktuellen Studie von Ernst & Young, basierend auf einer Befragung von 500 börsennotierten und nicht börsennotierten Unternehmen, ein Drittel aller börsennotierten Unternehmen nicht die gesetzlichen Anforderungen; bei den nicht börsennotierten sieht es mit dem Risikomanagement noch schlechter aus. Dabei dient ein richtig verstandenes Risikomanagement nicht nur zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, sondern kann auch ein hilfreiches Instrument zur wertorientierten Unternehmensführung sein. An diesem gemeinsamen Roundtable von RiskNET und Competence Site haben sich führende Experten aus Banken und Versicherungen sowie Beratungen, Softwareanbietern und Hochschulen beteiligt. Weiter
Risikomanagement von Versicherungen mangelhaftDeutsche Versicherer haben Probleme, die Risiken ihrer Kunden richtig einzuschätzen. Besonders Sachversicherer leiden unter ihrer fehlenden Kompetenz in kundenbezogenem Risikomanagement und haben dadurch mit Rentabilitätsproblemen zu kämpfen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Managementkompass Risikomanagement" der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting und des F.A.Z.-Institutes. Der Publikation zufolge wollen 86 Prozent der Versicherer daher in den kommenden Jahren in die systematische Erfassung, Analyse und Bewertung versicherungstechnischer Risiken investieren. Damit soll die Profitabilität verschiedener Versicherungssegmente optimiert und auf längere Sicht gewährleistet werden. Weiter
Solvency II: Benchmarkstudie untersucht Status quo und Erwartungen in der Assekuranzwie gut sind die Versicherer für Solvency II gerüstet? In welchem Umfang nutzen sie bereits die Vorteile eines modernen Risikomanagements? Wo sehen sie die größten Stolpersteine auf dem Weg zu Solvency II? Welche Veränderungen ergeben sich für die Kunden?
Diese und ähnliche Fragen werden nun erstmals aus wissenschaftlicher Perspektive analysiert. In einer von RiskNET in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Matthias Müller-Reichart (Lehrstuhl für Risiko-Management des Studienganges Versicherungsmanagement/Financial Services an der Fachhochschule Wiesbaden) und SAS Institute, Heidelberg initiierten Benschmark-Studie wird transparent gemacht, wie gut die Assekuranz in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf das anstehende Mammutprojekt "Solvency II" vorbereitet ist und wo noch Handlungsbedarf besteht. Zu diesem Zweck wird eine Befragung unter allen maßgeblichen Versicherungsunternehmen durchgeführt und um vertiefende Einzelinterviews mit "Key-Playern" der Branche ergänzt. Bis Ende Oktober können Solvency-II-Verantwortliche, Risikomanager und weitere Interessenten an der Benchmark-Studie unter http://www.risknet.de/index.php?id=137 teilnehmen. Erste Ergebnisse werden im Spätherbst 2005 vorliegen. Weiter
Wie wird die Risiko-Landkarte der Zukunft aussehen?Diese und andere Fragen haben wir im Rahmen des "SAS RISK-UPDATE Round Table" an eine Gruppe von Experten aus Wissenschaft und Praxis gerichtet, die uns Rede und Antwort standen. Wir sprachen mit Dr. Lutz Cleemann, seit 1993 Geschäftsführer des Allianz Zentrum für Technik in Ismaning, mit Joachim Pfeifer, als Direktor das Operational Risk Controlling bei der Commerzbank AG verantwortlich sowie mit Professor Arnd Wiedemann, Inhaber des Lehrstuhls für Finanz- und Bankmanagement an der Universität Siegen. Weiter
Neu: RiskNET-Kolumne November 2005: Risiken und Nebenwirkungen beim WürfelnDr. Peter Hager beschäftigt sich in der RiskNET-Kolumne mit den Risiken und Nebenwirkungen beim Würfeln. Im Risikomanagement erfreuen sich quantitative Modelle zunehmender Beliebtheit, insbesondere in der Industrie ist ein wachsendes Interesse zu beobachten. Am Anfang standen die Szenario-Analysen. Ganz bescheiden begnügte man sich mit drei Alternativen: Bester Fall, schlechtester Fall und erwarteter Fall. Wie in Erich Kästners Entwicklung der Menschheit wurde im Zeitablauf alles moderner, auch die EDV und man gab sich mit den drei schlichten Szenarien nicht mehr zufrieden. Fortan wurden viele Szenarien betrachtet, die wahlweise aus Marktbeobachtungen in der Vergangenheit oder aus zukunftsgerichteten Zufallsprozessen entstammen. Aus den Ergebnissen von 5.000, 10.000 oder 20.000 simulierten Szenarien sind Häufigkeitsverteilungen ableitbar. Und so wurde alles besser: Den einzelnen Ergebnissen konnten nun Wahrscheinlichkeiten zugeordnet werden. Weiter
Tagebuch eines Risikomanagers: Auf ins Gruselkabinett der bösen BankenDer Tag fängt gut an … eigentlich hätte ich es wissen müssen. Was soll einen schon erwarten, wenn man ein Buch mit dem Titel "Die Bank als Gegner. Vorsorge und Gefahrenabwehr gegenüber der eigenen Bank" (BusinessVillage, Göttingen 2005) in die Hand nimmt. Nun ja, den Autoren geht es wohl weniger um eine fundierte Informationsvermittlung, sondern um scharfe Polemik, die „sich bewusst von der ansonsten üblichen bankfreundlichen Darstellung des Kreditbereichs abgrenzen soll“ (S. 7). Ziel des Generalangriffs sind – wie sollte es anders sein – die Banken. Die Erkenntnis, dass Kreditgeschäfte in der Regel zwischen Kreditnehmern und Kreditgebern getätigt werden und beide Parteien zwingend aufeinander angewiesen sind, ist den Autoren offenbar fremd: "Der Kreditnehmer ist der Unterlegene, und schnell wird die Bank zum Gegner. Der Konflikt zwischen Gegnern lässt sich jedoch nicht mehr allein durch betriebswirtschaftliche Beratung zu Gunsten des Kreditnehmers regeln" (S. 13), dozieren sie. Vielmehr bedürfe der Kreditnehmer anwaltlicher Beratung mit rechtlichen Spezialkenntnissen, so dass die Auseinandersetzung auch gerichtlich zu Gunsten des Kreditnehmers entschieden werden könne. Weiter
Aktuelle BuchempfehlungenLeitfaden für den Aufsichtsrat
Der "Leifaden für den Aufsichtsrat" behandelt die wesentlichen Grundlagen der Aufsichtsratstätig in einer sehr übersichtlichen und komprimierten Form. Der Nachschlagewerk skizziert die Fragen der Selbstorganisation und der Struktur des Aufsichtsrates, die Überwachung der Geschäftsführung, die Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Jahres- und Konzernabschluss, die Beziehung zum Vorstand und zum Wirtschaftsprüfer sowie zur Hauptversammlung, Haftungsfragen und technisch-organisatorische Aspekte der Aufsichtsratsarbeit. In Form von Synopsen wird eine zusammenfassende Übersicht aller relevanten aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen gegeben und gleichzeitig der direkte Zusammenhang zu den genannten Themengebieten hergestellt.
Der "Leitfaden" wendet sich dabei eindeutig an den Praktiker. Mit dem Leitfaden haben die Autoren ein kompaktes Werk für einen umfassenden aber doch schnellen Überblick geschaffen. Das Buch ist jedem Aufsichtsratsmitglied und Interessierten uneingeschränkt zu empfehlen, der sich mit den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen der Aufsichtsratsarbeit beschäftigen möchte . Weiter

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